::: 10. Ultrash Festival :::

::: Pokalsieger! :::

::: FI heißt für immer! :::

Freitagnacht, nach unserer Ankunft vom Auswärtsspiel in Jena, kam es zu einem Angriff auf unsere Gruppe. Dabei haben wir wichtiges Material verloren. Dieser Überfall hat uns bis ins Mark erschüttert und auch Tage später fällt es schwer unsere Emotionen in Worte zu fassen. Die Wunden, die dieser Verlust gerissen hat, werden sich nicht schließen lassen. Doch in unserem Schmerz stehen wir zusammen!

Eins vorweg: Wir lassen uns unseren Weg Ultrà zu leben nicht von destruktiven Angriffen kaputt machen! FI heißt für immer und so werden wir wieder aufstehen! Momentan ist es schwer zu sagen, wann wir soweit sind – nur so viel ist klar: Wir sind immer noch da. Wir werden weiter machen. 17 Jahre Ultrà in Babelsberg lassen sich nicht in einer Nacht ausradieren. 17 Jahre voller Hingabe, Leidenschaft, Freundschaft und Sympathie.

Dennoch brauchen wir Zeit. Zeit, um nachzudenken. Zeit, um zu sehen, wie es weitergehen kann. Der Verlust sitzt tief und lässt uns für den Moment verstummen. Zu Hause wie auch auswärts werden wir uns die benötigte Zeit nehmen, das Widerfahrene zu verarbeiten und bis dahin jegliche Aktivitäten einstellen. Wie lange, ist unklar. Klar ist dagegen aber: Solange unsere Herzen für unseren Sportverein schlagen, werden wir uns auf lange Sicht den aktiven Support nicht nehmen lassen.

Auch mit einigem Abstand sind wir vor allem von der Art und Weise des Raubs schockiert. Selbst auf am Boden liegende Menschen einzuschlagen und diese mit Waffen zu traktieren, zeugt von wenig Bewusstsein für mögliche Folgen. Was soll noch passieren, bis endlich gemerkt wird, dass dies ein Schritt zu viel war? Ist das wirklich diese Mentalität von der immer gefaselt wird? Aus unserer Sicht hat Ultrà leben mit so etwas nichts zu tun und schadet der gesamten Subkultur.

Haben wir es wirklich geschafft, euch mit unseren Spruchbändern und unserem Auftreten so sehr in eurer „Ehre“ zu kränken, dass ihr die Vernunft über den Haufen werft und solch einen feigen Angriff startet? Und ist in Zwickau so wenig los, dass an einem Freitagabend vier Tage vor dem eigenen Derby lieber in eine andere Stadt gefahren wird? Wo soll denn das alles noch enden? Demnächst zerschneiden noch Leute aus dem Innenraum heraus Zaunfahnen.

Das ist sicher nicht unser Weg. Gut so! Denn diese Form geht uns am Arsch vorbei! Wir werden auch in Zukunft unser Ding drehen.

Überwältigt und aus tiefstem Herzen dankbar sind wir unseren Freund_innen von nah und fern für ihre Unterstützung in dieser schweren Zeit. Ohne euch wollen wir nicht sein!

Wir bitten um Verständnis für unser Schweigen.

Filmstadt Inferno 1999 im Mai 2016

::: Nulldrei – Germania Halberstadt (1:0) :::

::: Jena – Nulldrei – Auswärts mit Bus

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