Archiv für die Kategorie „Politik“

::: Treffpunkt für Samstag // 15.9. :::

ORT: Grünfläche Rudolf-Breitscheid-Straße/Ecke Glasmeisterstraße (gegenüber vom Oberlinhaus)
ZEIT: 10.15 Uhr – PÜNKTLICH!!!

KEIN METER DEN NAZIS!

::: Antifaschistische Vorabenddemo // 14.9. // 19 Uhr :::

Wir rufen hiermit alle Antifaschist_innen auf, an der Vorabenddemo am Freitag, den 14. September teilzunehmen. Einen Tag vor dem Naziaufmarsch wollen wir die Gelegenheit nutzen, eigene Inhalte zu vermitteln.
Beginnen wird der Demonstrationszug um 19 Uhr am Potsdamer Hauptbahnhof und durch die Innenstadt führen.

::: Naziaufmarsch in Potsdam stoppen! :::

Liebe Babelsberger Fußballfreunde,

am 15. September 2012 will der NPD-Kreisverband Havel-Nuthe und seine UnterstützerInnen versuchen durch Potsdam zu demonstrieren. Dies können und wollen wir selbstverständlich nicht tatenlos tolerieren. Daher hat sich, um einen organisierten Protest zu arrangieren, das antifaschistische Bündnis „They shall not pass“ zusammengefunden. Diese Zeilen möchten wir dazu nutzen ebenfalls dazu aufzurufen, den Naziaufmarsch zu verhindern!

 Nun spielt am selben Tag bekanntermaßen auch Nulldrei auswärts in Bielefeld. Wir werden nicht zu diesem Spiel fahren, sondern in Potsdam den Mund gegen die Neonazis aufmachen und den Aufmarsch verhindern. Wir hoffen, dass sich auch viele Nulldreierinnen und Nulldreier dem Protest anschließen.

Die Entscheidung, nicht nach Bielefeld zu fahren, haben wir uns sicher nicht leicht gemacht. Für manche ist und war es fast undenkbar auch nur ein Auswärtsspiel zu verpassen. Zumal Bielefeld sicher eine angenehme und attraktive Abwechslung zu unseren Spielen in Heidenheim oder Unterhaching ist. Dennoch ist es für uns als NulldreierInnen und Babelsberger Ultras wichtiger, sich den Nazis in den Weg zu stellen und ein klares öffentliches Zeichen gegen die Verbreitung dieser neonazistischen Ideologie zu setzen. Wir werden in den kommenden Tagen auch das Team von unserer Entscheidung in Kenntnis setzen und die daraus folgende fehlende Unterstützung in Bielefeld begründen.

Antifa Ultra heißt für uns neben der meist möglichen Unterstützung des Vereins eben nicht nur sich im Stadion gegen Rassismus, Sexismus, Homophobie und chauvinistisches Gedankengut einzusetzen, sondern dies auch über die Grenzen des Stadions hinaus zu tun.

Auch in Potsdam gibt es genug rechte Spinner. Ob dies organisierte Nazis in der Waldstadt oder irgendwelche rechten Union-Hools à la „Crimark“ sind.

Am 15.09. werden wir zeigen, was wir von ihnen und ihrer Ideologie halten!

Es sind verschiedene Kundgebungsorte geplant, um die Nazis nicht marschieren zu lassen. Da sich allerdings kürzlich der Nazitreffpunkt änderte, bitten wir euch Augen und Ohren bzgl. entsprechender Gegendemonstrationsorte offenzuhalten.
2004, als die Neonazis als Alternativroute durch Babelsberg liefen, darf sich nicht wiederholen!

Weitere Infos findet ihr auf theyshallnotpass.blogsport.eu

Babelsberg, 26.08.2012

Filmstadt Inferno 99 – Ultras Babelsberg

::: Linke Fankultur in Minsk darf nicht sterben! :::

Antiracist Fans Standing Together!
Linke Fankultur in Minsk darf nicht sterben!

Zum Heimspiel unserer Babelsberger Equipe gegen Carl Zeiss Jena gibt es einige Aktionen, um auf die Rettungsaktion von MTZ Ripo Minsk aufmerksam zu machen und diese zu unterstützen. Wenn ihr also etwas Klimper- oder Papiergeld übrig habt, spendet es! Weitere Infos hier im Aufruf….

MTZ-Ripo ist ein Fußballklub aus der weißrussischen Hauptstadt Minsk, der seit 2009 unter dem Namen Partizan spielt. In den vergangenen Jahren entwickelte sich bei dem Verein eine starke, antifaschistische Fan- und Ultrà-Szene. Damit ist der Club nicht nur in der ehemaligen Sowjetunion, sondern im gesamten Ostblock einzigartig. Natürlich gibt es auch bei anderen Vereinen Ansätze einer progressiven Fankultur, doch bei MTZ Ripo steht eine Masse dahinter. Bis zu einige Hundert zumeist junge Leute zählen zur Fanszene, darunter viele Angehörige alternativer Subkulturen (u.a. Punkrock, Hardcore, Veganismus). Die Fans widersetzen sich nicht nur der krassen Repression des autoritären Staates, sondern konnten im Laufe der Zeit die Dominanz faschistischer und neonazistischer Hooligans (u.a. vom Traditionsklub Dinamo Minsk) brechen – das Klima in der Stadt hat sich gewandelt. Der Verein mit seiner Fanszene bildet eine enorm wichtige Gegenkultur zum autoritären und extrem rechten Mainstream in der Gesellschaft. Die Ausstrahlungskraft reicht weit über das Fußballstadion und die Landesgrenzen hinaus und zeigt, dass auch unter schwierigsten Bedingungen eine Alternative möglich ist.

Unterstützen wir die Rettung von MTZ Ripo Minsk

Im letzten Jahr konnte MTZ Ripo den Aufstieg in die höchste Spielklasse feiern, was die positiven Entwicklungen weiter beförderte.
Im Dezember 2011 hat sich allerdings der Klubbesitzer und Sponsor Vladimir Romanov zurückgezogen. Die Suche nach neuen Sponsoren war nicht erfolgreich, die Mannschaft stellte den Spielbetrieb ein und es droht das endgültige Aus.
Mit einer Rettungskampagne wollen die Fans und Ultràs ihren Verein retten und zumindest die 2. Liga ermöglichen. Der Verein benötigt insgesamt ca. 80.000 Euro für die Registrierung zur 2.Liga, die Stadionmiete und den Bürobetrieb. Bis zum April müssen die ersten 10.000 Euro gesammelt werden. Um diese Aufgabe zu stemmen wurde eine Genossenschaft gegründet, bei der jede/r Teilnehmende (bisher etwa 400; Stand 23.02.2012) einen monatlichen Beitrag zahlt. Dieser Schritt zur Selbstorganisation gewährleistet, dass alle Teilhaber ihres Clubs werden und die zukünftigen Entwicklungen – wie beispielsweise Personalentscheidungen – mitbestimmen können.

Für uns kann es nur heißen, diesen Club mit seiner einzigartigen Fankultur zu unterstützen. Helfen wir mit, dass sich auch in Zukunft die antifaschistische Fankultur in Minsk im Speziellen und die progressiven, sowie antifaschistischen Subkulturen im Allgemeinen weiter entwickeln können!

PayPal: —||| szymon666@poczta.onet.pl |||- Betreff: MTZ und gebt bitte auch euren Verein an, damit die Leute vor Ort wissen, wer zu ihnen steht!

::: Demo zum Haus des Schokoladen-”Besitzers” :::

18.02. 2012: Demo zum Haus des Schokoladen-”Besitzers”
15.30 Uhr, S-Bhf. Potsdam-Babelsberg

Der Schokoladen, der Club der polnischen Versager, das TiSCH Theater sowie etliche Ateliers der Ackerstraße 169/170 in Berlin-Mitte, sollen am 22. Februar 2012 geräumt werden. Markus Friedrich, der dafür verantwortliche „Besitzer“, wohnt wie viele andere „Häuserbesitzer_innen“ ehemaliger Freiräume, in Potsdam. Sein Haus steht in Potsdam Babelsberg, einem ehemaligen Arbeiter_innenviertel, welches wie viele Orte von Verdrängung und Stadtumstrukturierung betroffen ist.

Potsdam gilt als die teuerste Stadt Brandenburgs und bemüht sich mehr um investitionsintensive Prestigeobjekte in der Innenstadt als um bezahlbaren Wohnraum.

Potsdam nimmt sich nichts im Vergleich zu anderen Städten, in denen die Verwertungslogik von Immobilien als Spekulationsobjekte zu einem Verdrängungs- und Ausgrenzungsprozess der Menschen führt und einen gewollten Bevölkerungsaustausch mit sich zieht. Alternative Haus-, Wagen- und Kulturobjekte wie die LaDatscha, die WagenHausburg, die Dortu65 und die Charlottenstrasse 28 (Sputnik und Olga) passen da natürlich nicht ins Stadtbild. Das Interesse an diesen Objekten ist rein ökonomisch, denn viele dieser Grundstücke befinden sich in sehr attraktiver Lage und gelten dementsprechend als Filetstücke unter den Investor_innen. Akut durch Räumungsandrohung betroffen ist die WagenHausburg auf der Insel Hermannswerder. Andere Projekte, wie die 25, die 26, die Elfi und die Paste versucht die Stadt durch Pachtzinserhöhungen zu schwächen. Zusätzlich wird dieses durch Diffamierung in der Öffentlichkeit, in Form von geschürtem Sozialneid, gerechtfertigt.

Wir finden es ist an der Zeit, dass die „Hausbesitzer_innen“ sich nicht mehr so einfach zurückziehen und untertauchen können. Während dank ihnen woanders trotz Wohnungsnotstand die Privatisierung vieler Wohnhäuser Vorrang hat, wo durch Sanierungen meist eh nur Eigentumswohnungen geschaffen werden und wo bei sinkendem Einkommen immer höhere Mieten gezahlt werden müssen. Deswegen sehen sich die Fans des Potsdamer Fußballvereins SV Babelsberg 03, die befreundeten Fans von Tennis Borussia Berlin und viele weitere Unterstüzer_innen von Freiräumen in der gemeinsamen Verantwortung, dem in unmittelbarer Nähe des Stadions wohnenden „Besitzer“ des Schokoladens stellvertretend für diese Zustände, einen Besuch abzustatten – egal ob das Fußballspiel am Samstag im Karl-Liebknecht-Stadion stattfindet oder nicht.
Wir werden diese Demo als Auftakt nehmen, die kommenden Proteste in
Potsdam zu unterstützen. Gemeinsam gegen Verdrängung, steigende Mieten,
Prestigebebauung, Pachtzinserhöhungen!

Stören wir sie da, wo sie sich sicher fühlen!

„Schokoladen verteidigen!“

Die Demo startet 15.30 Uhr am S-BHF Babelsberg

Nächste Spiele

31.05.2013 | 19.03 Uhr
FC United of Manchester (H)
Freundschaftsspiel

::: Sommerpause :::

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